Der neue TransACE AL01 von Windpower für Transporter.
Sascha Lenz mit Henrik Schmudde, Leiter Marketing Bohnenkamp. Sascha Lenz mit Henrik Schmudde, Leiter Marketing Bohnenkamp.
Das Team um Sascha Lenz ist ein Garant für packende Rennaction. Das Team um Sascha Lenz ist ein Garant für packende Rennaction.
Akribischer Arbeiter und Perfektionist: Sascha Lenz arbeitet an jedem Detail, damit die Motoren optimal laufen. Sascha Lenz bereitet sich auf den Rennstart vor. Akribischer Arbeiter und Perfektionist: Sascha Lenz arbeitet an jedem Detail, damit die Motoren optimal laufen. (links) Sascha Lenz bereitet sich auf den Rennstart vor. (rechts)
Jung und erfolgreich: Sascha Lenz auf dem Siegerpodest beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring 2015. Teammanagerin und Herz des Familienclans: Silvia Lenz. Jung und erfolgreich: Sascha Lenz auf dem Siegerpodest beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring 2015. (links) Teammanagerin und Herz des Familienclans: Silvia Lenz. (rechts)

Sascha Lenz: Rennfahrer, Schrauber und Familienmensch

Nach den letzten Erfolgen im Windpower Race-Truck ist der Nachwuchsfahrer aus Plaidt heiß auf den Nürburgring 

Übernächtigt, aber voller Tatendrang wirkt Sascha Lenz. Nach seiner Rückkehr vom 3. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship in Nogaro (Südfrankreich) gibt es für den 29-Jährigen im heimischen Plaidt keine freie Minute mehr. In seiner Rennwerkstatt feilt der Perfektionist weiter an seinem Erfolg und an einer noch besseren Abstimmung seines Windpower MAN Renntrucks. Es bleibt für ihn kaum Zeit zum Durchatmen und kaum eine ruhige Minute mit der Familie. Rund um die Uhr schraubt das gesamte Team Lenz am Renntruck. „Wir fiebern auf den Saisonhöhepunkt zu. Der Truck Grand Prix am Ring ist das absolute Highlight und außerdem unser Heimrennen. Da ist alles möglich. Vielleicht schaffen wir es ja auch aufs Podium“, betont Sascha Lenz. Dafür muss der mehr als 1.000 PS starke Windpower MAN Race Truck perfekt laufen. Aktuell macht die Hinterachse noch ein wenig zu schaffen. „Irgendetwas läuft nicht rund, sagt mir mein Gefühl. Da müssen wir noch mal ran“, so der Vater einer kleinen Tochter. Trotz der wenigen Stunden Schlaf, strotzt er vor Energie. „Das Team ist super motiviert. Wir freuen uns bis in die Haarspitzen auf das Rennen am Ring und auf unsere Fans. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, die Unterstützung der Fans zu spüren. Das bringt auf jeden Fall noch die eine oder andere Sekunde.“ Derzeit liegt Sascha Lenz in der Europameisterschaft auf Rang sieben, in der Teamwertung (Lenz/Janiec) sogar auf Platz drei. Aber er ist heiß, er will mehr.

Familienmensch auf der Erfolgsspur 
Für den Erfolg arbeitet der Sohn des dreimaligen Europameisters Heinz-Werner Lenz akribisch an jedem Detail. Immer an seiner Seite: seine Mutter und Teammanagerin Silvia Lenz. „Bei uns ist Truck-Rennen Familiensache. Als Werner vor 25 Jahren in den Sport eingestiegen ist, war das eigentlich als kleiner Ausflug und Experiment gedacht. Aber schnell wurde daraus mehr – ein Dreh- und Angelpunkt in unserer Familie“, erzählt sie. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass Sohn Sascha, der jüngste Spross der Familie, schon früh mit dem Rennvirus infiziert wurde. „Wer mit 8 Jahren einen Lkw fahren kann, mit 10 einen Renntruck auf dem Waschplatz und durch das Fahrerlager lenkt, der muss doch einfach auf die Rennstrecke“, so Vater Werner Lenz.
Die Familie ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die für den gemeinsamen Erfolg lebt: „Wir gewinnen im Team und wir verlieren im Team“, sind sich Silvia und Sascha einig. Ein echter Familienclan, der sich gegenseitig unterstützt. Und das ist auch notwendig. „Wir sind das kleinste Team im gesamten Truck-Race-Zirkus. Andere fahren mit zehn Mechanikern zum Rennen, wir haben manchmal nur zwei vor Ort. Umso mehr freuen wir uns über das Sponsoring von Windpower – wir könnten das sonst alles nicht stemmen,“ erklärt Sascha. „Sascha ist ein sympathischer Typ, der bodenständig und sehr gewissenhaft arbeitet. Er und das gesamte Team sind kompetent, zuverlässig und immer nah an den Fans – mit diesen Eigenschaften repräsentiert das Team perfekt das Unternehmen Bohnenkamp und die Lkw-Reifen der Marke Windpower“, erläutert Henrik Schmudde, Marketingleiter der Osnabrücker Bohnenkamp AG, dem Exklusivhändler von Windpower-Reifen in Deutschland.

Talent und Können hat Sascha Lenz zweifelsfrei von seinem Vater mitbekommen. Doch darauf kann er sich nicht mehr ausruhen: „Früher ging es viel um Gefühl und Mechanik, heute sind die Trucks computergestützt. Neben dem Instinkt des Fahrers spielt also auch die Datenanalyse eine entscheidende Rolle. Außerdem waren die Trucks früher beweglich wie eine Ziehharmonika, heute sind sie eher steif“, erklärt er. Daher ist das Fahrverhalten ein ganz anderes. Käme der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel mit einem Truck dieser Größenordnung klar? Sascha Lenz bleibt bescheiden: „Er hat das Fahrgefühl und ist technisch gut. Er würde das packen.“ Umgekehrt macht er sich schon mehr Gedanken: „An die Geschwindigkeit der Formel 1 müsste ich mich erst einmal gewöhnen.“

Hohe Qualität vom Team und von Windpower-Reifen 
Sascha Lenz lebt für seinen Sport, die Faszination der Rennen lassen ihn nicht mehr los. Power und Emotionen des Motorsports sind auch für die Marke Windpower ein wichtiges Argument. „Darum haben wir im letzten Jahr den ultimativen Test mit unseren Reifen durchgeführt“, erläutert Henrik Schmudde. Auf einer echten Windpower-Straßenkarkasse, die mehr als 100.000 Kilometer gelaufen hatte, haben Experten einen neuen Rennreifen aufgebaut und den Truck damit 20 Runden auf dem Nürburgring fahren lassen. „Das Ergebnis war beeindruckend. Der Reifen zeigte die gleiche Performance wie ein neuer Rennreifen des Seriensponsors. Ein Beleg für die hohe Qualität unserer Windpower-Reifen“, so Schmudde. Qualität und Erfolg sind auch die Schlüsselwörter in der gemeinsamen Partnerschaft: „Eine echte Win-Win-Situation“, freut sich der Marketingleiter der inzwischen so wie das ganze Windpower-Team vom Rennvirus infiziet ist. Für das Rennen am Nürburgring hofft er auf eine gute Platzierung: „Es wäre toll, wenn sich die harte Arbeit von Sascha und seinem Team auszahlen würde“, so Schmudde. 

Henrik Schmudde, Marketingleiter der Osnabrücker Bohnenkamp AG, dem Exklusivhändler von Windpower-Reifen in Deutschland und seit 2010 Hauptsponsor für das S.L. Truck Racing Germany, äußert sich zu der gemeinsamen Partnerschaft:

1. Warum engagieren sich die Bohnenkamp AG und Windpower in der FIA-Truck-Race-Serie?
Die Truck-Race-Serie ist nicht nur in Deutschland sehr populär, sondern zieht in ganz Europa – überall da, wo wir exklusiv das Windpower-Reifensortiment vertreiben – regelmäßig eine große Fangemeinde an. Nicht zuletzt deshalb ist die FIA-Truck-Race-Serie für uns eine erstklassige Plattform. Bei kaum einer anderen Veranstaltung können wir die Lkw-Reifen von Windpower in einem so emotionalen Umfeld einem fachkundigen Publikum präsentieren.

2. Warum haben Sie sich für das Team Lenz entschieden?
Sascha Lenz gilt als einer der talentiertesten Nachwuchsfahrer in der Szene. Zudem ist das Team Lenz als echter Familienbetrieb und kleinstes Team in der gesamten FIA-Truck-Race-Serie sehr authentisch und publikumsnah. Es beeindruckt uns immer wieder, mit wie viel Engagement, Können und Perfektionismus das gesamte Team an die Aufgaben herangeht. Eine Einstellung, die hervorragend zu uns und zu dem Produkt Windpower passt. 

3. Wie lange werden Sie das Team um Sascha Lenz noch unterstützen?
Solange wir das Gefühl haben, dass wir zusammenpassen und etwas bewegen können. Wir arbeiten miteinander sehr offen und partnerschaftlich. Gegen Ende der aktuellen Saison reden wir über das nächste Jahr. So haben wir es seit 2010 jedes Jahr gehalten und so machen wir es auch dieses Mal. Aktuell sehe ich keinen Grund, warum wir nicht auch 2017 ein Teil des Teams sein sollten.